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Buchweizen, Echter

Pflanze: Fagopyrum esculentum Moench

Familie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Anwendung:

chronisch venöse Insuffizienz
Durchblutungsstörungen in den kleinen Blutgefäßen

Die Blätter des Echten Buchweizens enthalten bis zu 8%, die Blüten bis zu 4% Flavonoide berechnet als Rutin. Der Gehalt hängt dabei stark von Sorte, Vegetationszeitpunkt und Standort ab und weist auch tageszeitliche Schwankungen auf. Der Falsche Buchweizen enthält generell weitaus geringere Mengen an Flavonoiden.
Für Rutin ist eine „gefäßabdichtende“ Wirkung beschrieben, die bei Venenleiden ähnlich wie Rosskastanie oder Mäusedorn helfen soll.
Ferner enthält die blühende Pflanze Fagopyrin, eine phototoxische Substanz, die in Verbindungen mit Sonnenlicht entzündliche Dermatosen hervorruft. Diese seit Jahrhunderten als „Buchweizenkrankheit“ bekannte Erscheinung wurde an Weidetieren, die das blühende Kraut gefressen hatten, beobachtet. In wässrigen Auszügen sowie im Tee ist jedoch kein Fagopyrin enthalten.
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Stand: 27.11.2006

 
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