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Aktuell:
236 Monographien |
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Gipskraut |
Pflanze: Gypsophila paniculata L. |
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae) |
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Die weiße Seifenwurzel enthält ein Gemisch aus Saponinen, wobei das Hauptglykosid das bisdesmoidische Triterpensaponin Gypsosid A darstellt, das auch für den kratzenden und bitteren Geschmack der Droge verantwortlich ist, und Phytosterole. Wie andere Saponindrogen wirkt weiße Seifenrinde schleimlösend und auswurffördernd auf die Atemwege, wie Husten oder Bronchitis. Ferner wurden auch eine wachstumshemmende Wirkung auf Pilze, eine cholesterinsenkende und eine Insekten abtötende und spermizide Wirkung beobachtet.
Die medizinische Verwendung ist heute wie auch bei der Roten Seifenwurzel oder der Seifenrinde kaum mehr üblich, es werden andere Saponindrogen wie z.B. die Frühlingsschlüsselblume bevorzugt.
Weiße Seifenrinde wird in der Industrie als mildes Waschmittel z.B. für Pelze und Lederwaren genutzt. Das aus der Wurzel gewonnene reine Saponingemisch kommt als Schaumbildner oder -festiger vielseitig zum Einsatz. |
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Stand: 02.02.2003
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