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Hafer, Saat-Hafer

Pflanze: Avena sativa L.

Familie: Süßgräser (Poaceae = Gramineae)

Anwendung:

Haferfrüchte:

In der Volksmedizin werden Zubereitungen aus den entspelzten Körnern (Rollhafer) als Stärkungsmittel und bei Magen- und Darmerkrankungen (Haferschleim) eingesetzt. Die dem Rollhafer nachgesagten cholesterolsenkenden und entzündungshemmenden Wirkungen sind nicht belegt. Haferkörner enthalten Stärke, lösliche Polysaccharide, fettes Öl, Steroide und Vitamine der B-Gruppe (vor allem im Keimling) und sind Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Güner Hafer / Hafertee:

Aus den kurz vor der Vollblüte geernteten und rasch getrockneten oberirdischen Pflanzenteilen wird das grüne Haferkraut gewonnen, das zusätzlich Flavonoide und Kieselsäure enthält. Teezubereitungen sollen bei nervöser Erschöpfung und Schlaflosigkeit, bei Rheuma und Gicht und als Durchspülungstherapie bei Stein- und Nierenleiden helfen. Die Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt.

Haferstroh:

Haferstroh besteht aus den getrockneten, gedroschenen Laubblättern und Stängeln des Hafers.
Bäder aus Haferstroh werden bei juckenden, entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt, eine Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt.
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Stand: 14.05.2003

 
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