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Aktuell:
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Kümmel, Wiesen-Kümmel |
Pflanze: Carum carvi L. |
Familie: Doldengewächse (Apiaceae = Umbelliferae) |
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Aufgrund seiner blähungstreibenden, verdauungs-fördernden Wirkung wird Kümmel als Gewürz schwer verdaulichen Speisen (z.B. Kohlgerichten) zugesetzt, aber auch zur Branntwein- und Likörherstellung genutzt.
Kümmelfrüchte sind reich an ätherischem Öl, das zu einem Großteil aus Carvon und Limonen besteht. Ferner sind fettes Öl, Polysaccharide und Eiweiß enthalten. Für Carvon ist eine wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien und Pilze beschrieben. Durch Carvon und Limonen soll die Bildung entgiftender Enzyme in der Leber gefördert werden. Das ätherische Öl wirkt krampflösend und blähungstreibend. Kümmelfrüchte eignen sich daher gut zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl.
Die jungen frischen Blätter können wie Petersilie, die Kümmelwurzel als Wurzelgemüse für Suppen in der Küche verwendet werden. Das ätherische Öl der Blätter besitzt als Hauptkomponente überwiegend Sesquiterpene (z.B. Caryophyllen), das der Wurzel aliphatische Aldehyde.
In der Volksheilkunde werden Kümmelfrüchte auch zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden und als Zusatz zu sog. Milchbildungstees zur Förderung der Milchbildung stillender Mütter empfohlen. Eine Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt. |
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| Mehr zur Pflanze |
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Stand: 18.05.2003
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