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Lapachobaum

Pflanze: Tabebuia impetiginosa (Martius ex. Dc.) Standley

Familie: Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae)

Anwendung:

Stärkung, Vitalisierung

Die innere Rinde des Lapachobaums enthält Naphthochinonderivate, Phenolcarbonsäuren, Vanillin, Cumarine und weitere Substanzen. Die Leitsubstanz Lapachol scheint in der Rinde nur in Spuren vorzukommen.
Aufgrund der traditionellen Anwendung bei einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen, insbesondere Krebs, war die Rinde Gegenstand intensiver Untersuchungen. Es konnten zumindest im Laborversuch antimikrobielle, analgetische, entzündungshemmende und cytotoxische Eigenschaften nachgewiesen werden. Allerdings wären für entsprechende Effekte beim Menschen hohe Dosierungen erforderlich, die sich aber als zu toxisch erwiesen haben. Insgesamt erscheint eine Anwendung von Lapachorinde bei keiner medizinischen Indikation sinnvoll.
Eine wässrige Teezubereitung aus der inneren Lapachorinde enthält die Wirkstoffe in nur geringen Mengen und könnte zur Stärkung der allgemeinen Abwehrkräfte beitragen.
Auf die auch oft empfohlene äußerliche Anwendung bei Hautkrankheiten sollte verzichtet werden, da die vor allem im Holz enthaltenen Inhaltsstoffe stark hautirritierend und allergen wirken. Handelsübliche Teepräparate können mit dem Holz verschnitten sein, auch Verfälschungen kommen vor (s. Hinweise).
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Stand: 26.02.2007

 
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