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Aktuell:
236 Monographien |
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Lein / Flachs |
Pflanze: Linum usitatissimum L. |
Familie: Leingewächse (Linaceae) |
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| Leinsamen sind reich an Fetten (die ungesättigten Fettsäuren alpha-Linolensäure, Linolsäure und Ölsäure sowie 6 bis 16% gesättigte Fettsäuren), Proteinen, Ballaststoffen, Schleimstoffen und Vitaminen (B1, B2, B6. E. Nicotin-, Fol- und Panthotensäure) und haben daher Bedeutung bei der Behandlung der chronischen Obstipation (Verstopfung) und als diätetisches Nahrungsergänzungsmittel. |
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Die an der Oberfläche der Samen lokalisierten Schleimstoffe quellen bei Einnahme mit ausreichend Wasser auf und bewirken durch das vergrößerte Volumen eine Förderung der Darmtätigkeit. Wird zerkleinerter Leinsamen verwendet, tragen die dadurch freigesetzten Fette als Gleitmittel bei. Zu beachten ist allerdings der nicht unbeträchtlich Nährwert von Leinsamen (470 kcal pro 100 g)! Die Verwendung eines „aufgeschlossenen“
( = leicht gequetschten) Samens hat den Vorteil einer schnelleren Quellwirkung bei nur geringer Freisetzung von Fetten. |
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Bei leichten Schleimhautentzündungen des Magens und Darms (Gastritis und Enteritis): |
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| Durch die Einnahme des Schleims sollen die Reizungen gemildert und die Schleimhaut geschützt werden. |
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Einer ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen wird eine Schutzwirkung gegen Dickdarmkrebs zugeschrieben. Bei den im Leinsamen enthaltenen Lignanen wird auch eine Schutzwirkung gegenüber Darm- und Brustkrebs vermutet.
Die Anreicherung einer Diät mit ungesättigten Fettsäuren und einer Reduktion der Zufuhr gesättigter Fettsäuren kann cholesterolsenkend wirken. |
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Bei örtlich begrenzten Entzündungen in Form eines Breiumschlages.
Hinweise zur Toxizität der in Leinsamen enthaltenen cyanogenen Glykoside: (s. Hinweise). |
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| Mehr zur Pflanze |
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Stand: 11.08.2000
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