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Schleifenblume, Bittere

Pflanze: Iberis amara

Familie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)

Anwendung:

Verdauungsbeschwerden (funktionelle Dyspepsie)
Reizdarmsyndrom

Die Bittere Schleifenblume als Vertreter der Kreuzblütler enthält Glucosinolate und die stark bitter schmeckenden Cucurbitacine, wobei letztere Stoffgruppe vor allem in den Samen enthalten sind. In den Blüten finden sich überwiegend Flavonolglykoside. Der Gehalt an Glucosinolaten und Cucurbitacine ist stark vom Reifezustand der Pflanze abhängig und ist entsprechend variabel.
Alkoholische Auszüge aus der Frischpflanze zeigten im Tierversuch krampflösende, entzündungshemmende und zellschützende Wirkungen. Weiterhin ließ sich ein antiulzerogener und motilitätsfördernder Effekt auf den Magen-Darm-Trakt nachweisen.
Eine klinische Untersuchung mit einem alkoholischen Frischpflanzenauszug aus der Bitteren Schleifenblume zeigt eine Linderung der Beschwerden beim Reizdarmsyndrom, insbes. bei Personen, deren Symptomkomplex Durchfälle bzw. einen Wechsel von Durchfällen und Verstopfung aufwies nach einer Anwendungsdauer von min. 14 Tagen. Weitere Untersuchungen liegen nur für Kombinationen mit anderen Pflanzenauszügen vor.
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Stand: 04.09.2006

 
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