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Thymian

Pflanze: Thymus vulgaris L.

Familie: Lippenblütengewächse (Lamiaceae = Labiatae)

Anwendung:

Katarrhe der oberen Atemwege
Husten, Bronchitis
Keuchhusten, Reizhusten
Mundschleimhautentzündung
Mundgeruch
äußerlich: In Form von Bädern bei juckenden Hauterkrankungen

Die Wirksamkeit von Thymianzubereitungen bei Atemwegserkrankungen wie Husten, Bronchitis und Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege begründet sich hauptsächlich auf Erfahrungswerte. Diese werden gestützt durch Untersuchungen im Laborversuch. Extrakte aus dem Thymiankraut haben sich dabei als schleimlösend, Förderung des Abhustens zähen Schleims und als krampflösend erwiesen, wobei nicht klar ist, welchem einzelnen Inhaltsstoff die jeweilige Wirkung zuzuordnen ist. Wegen der krampflösenden Wirkung können Thymianpräparate auch bei Reizhusten und Keuchhusten zur Linderung der Hustenanfälle eingesetzt werden.
Der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist das Phenol Thymol, für das eine wachstumshemmende Wirkung auf Pilze, Bakterien und Viren beschrieben ist. Das ätherische Öl besitzt auch eine gute antioxidative Wirkung.
Äußerlich angewandt wird es in Form von Gurgellösungen als Mittel gegen Entzündungen des Rachens und der Mundschleimhaut.
Die früher volksmedizinische Verwendung des Thymianöls als Wurmmittel ist wegen der bei der dann erforderlichen Dosierung auftretenden Toxizität heute überholt.
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Stand: 18.09.2006

 
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