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Beschreibung - Rittersporn

Rittersporn

Der Rittersporn ist eine bis zu 30 cm hoch wachsende Pflanze von zarter Gestalt. Der Stängel ist rund und aufrecht, ab der Mitte ästig verzweigt. Die in einem lockeren Blütenstand sitzenden dunkelblauen Blüten und tragen einen langen Sporn. In einigen Pflanzenteilen (Wurzeln, Samen, Kraut) sind giftige Verbindungen enthalten, die ähnliche Wirkungen wie Alkaloide der Aconitum-Arten entfalten können. 

Vergiftungen von Weidetieren durch Rittersporn sind in der Literatur beschrieben.

Steckbrief Rittersporn

  • Pflanze : Delphinium consolida L.
  • Familie : Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae)
  • Herkunft: Die Pflanze ist in Europa beheimatet. Importiert wird die Droge aus Osteuropa.
  • Synonyme: Ackerrittersporn, Adlerblume, Feldrittersporn, Hafergiftblume, Lerchenklau
  • Stand: 18.07.2001

 

Anwendung:

 

Verwendet werden die getrockneten Blüten des Rittersporns vor allem zur Verbesserung des Aussehens von Teemischungen (Schönung). 

Ritterspornblüten enthalten Anthocyanglykoside und Flavonoide und wurden volksmedizinisch als harntreibendes Mittel, bei Appetitlosigkeit, bei Wurmerkrankungen und zum Färben von Wolle verwendet. Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist jedoch nicht belegt, so dass eine Anwendung nicht empfohlen werden kann.

 

Dosierung:

 

Zum Schönen von Teemischungen: Zusatz von maximal 1%.

 

Zubereitungen:

 

Ritterspornblüten sind Bestandteil einiger Teemischungen zur Verbesserung des Aussehens.

 

Hinweise:  

 

Keine medizinische Verwendung!
Die Verwendung als Schmuckdroge ist jedoch unbedenklich.