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Chinarindenbaum, Roter

Pflanze: Cinchona pubescens Vahl

Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)

Hinweise:

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern anwenden!

Nicht über längere Zeit oder in höherer Dosierung anwenden!
Eine langdauernde Anwendung kann zu "Cinchonismus" führen, das sich in Sehstörungen, Kopfschmerzen, Hautausschlägen, Magen- und Darmgeschwüren oder Ohrensausen äußern kann. Dies ist wurde auch an Personen beobachtet, die vermehrt über längere Zeit chinarindenhaltige Getränke (Tonics) konsumierten.
Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit dem Arzt empfohlen.

Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreationen wie Hautausschlägen oder Fieber oder eine erhöhte Blutungsneigung (Thrombozytopenie) auftreten. In diesen Fällen ist das Präparat sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen!

Wegen der Anregung der Magensäuresekretion sollte Chinarinde nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren verwendet werden!

Wechselwirkungen:

Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die die Blutgerinnung hemmen, wie z.B. Aspirin, Marcumar u.a. kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen. Lassen Sie sich vor Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten!
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Stand: 18.08.2002

 
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